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Linux 6.12 und die Toolchain von 25.12: warum Kernelmodule passen müssen

Linux 6.6 → 6.12, GCC 13.3 → 14.3. Kernelmodule müssen dazu passen.

25.12 hebt alle Targets von Linux 6.6 auf 6.12 und aktualisiert die Toolchain, daher lassen sich für 24.10 gebaute Kernelmodule unter 25.12 nicht laden.

Komponente 24.10.0 25.12.0
Linux-Kernel 6.6.73 6.12.71
GCC 13.3.0 14.3.0
binutils 2.42 2.44
musl 1.2.5 1.2.5
glibc 2.38 2.41

25.12.6 hebt den Kernel auf 6.12.112. In 25.12.0 stammt der WLAN-Stack (cfg80211/mac80211) aus Kernel 6.18.7, zusammen mit dnsmasq 2.91, dropbear 2025.89 und busybox 1.37.0.

  • kmod-*-Pakete werden für genau einen Kernel gebaut. Der Feed-Pfad enthält den Kernel-Hash, etwa targets/<target>/kmods/<kernel-hash>/, und er muss zum laufenden Kernel passen.
  • Ein kmod aus einem anderen Release, einem anderen Build oder von einem Mirror mit anderem Hash lässt sich nicht installieren oder laden. Das ist ein häufiger Grund, warum sich ein Paket „nicht installieren lässt“.
  • Builds von Drittanbietern liefern oft ihren eigenen Kernel mit. Offizielle kmods passen dazu womöglich gar nicht.
Terminal-Fenster
uname -r
grep -E 'RELEASE|TARGET' /etc/openwrt_release

Quellen

Router.Homes

Unabhängige OpenWrt-Notizen. Jede Seite nennt Firmware, Gerät, Paketmanager und den Rückweg.

Symbole: Solar by 480 Design, CC BY 4.0